Lise Binder - Vienna, Austria

Painting/ Malerei/ Peinture

Biografie/ Biography/ Biographie

Lise Binder

Geboren 1958 in Wien

Die Graphische , Wien Schule für Fotografie, Grafik, Design und Druck

Universitä t Wien und Klagenfurt Soziologie und Gruppendynamik

Österreichische Länderbank, Wien Werbung, Marketing, Ausstellungsbetreung

Schule für Malerei, Wien, Intensivlehrgang für Malerei bei Susanne Kos

Assenza-Malschule, Dornach, bei Basel

Portrait-Klasse bei Andreas Fischbacher, Zeichenfabrik , Wien

Mitglied der IG Bildende Kunst , Österreich

Mitglied der Association Internationale des Arts Plastiques, UNESCO

Freischaffende Malerin, Fotografin und Kunstdozentin

Lise Binder

Born in 1958 in Vienna

Die Graphische , Wien (school for photography, graphic design and printing)

University of Vienna and University of Klagenfurt sociology and group dynamics

Österreichische Länderbank, Vienna Advertising, marketing exhibition monitoring

School of Painting , Vienna advanced training course for painting with Susanne Kos

Assenza School of Painting Dornach, near Basel

Portrait course with Andreas Fischbacher at the Zeichenfabrik in Vienna

Member of the Fine Arts Interest Group , Austria

Member of the International Association of Art, UNESCO

Artist, photographer and art college instructor

Lise Binder

Née à Vienne en 1958

Die Graphische, Vienne (école de photographie, design graphique et imprimerie)

Universités de Vienne et de Klagenfurt, Sociologie et Dynamique de groupe

Österreichische Länderbank, Vienne Publicité, Marketing, Photographie suivi d´expositions

Ecole de peinture, Vienne Classe de peinture intensive de Susanne Kos

Ecole de peinture Assenza, à Dornach, près de Bâle , Suisse

Classe de Portrait auprès de Andreas Fischbacher A la Zeichenfabrik, Vienne

Membre du GIE des Beaux Arts IG Bildende Kunst Österreich

Membre de L´Association Internationale des Arts Plastiques, Unesco

Peintre indépendante, photographe
et professeur de peinture

Ausstellungen/ Exhibitions/ Expositions

Amerlinghaus, 1979, Wien
»Visuelle Standorte«

Frauencafé, 1997, Wien
Institut Frauensache,
1997, Wien

Werkstätte für Kunst und Kultur,
2002, Wien

Galerie Kandinsky, 1998, Wien

Institut Contacta, 2006, Wien

Gallery Heinrich, 2007, Wien

Werkstätte für Kunst und Kultur,
„La Vie en Rose“,
2009, Wien

Zeichenfabrik,
2010, Wien

Amerlinghaus,
2010, Wien
Solo Show

Ausstellung: “work in progress”,
von Lise Binder kuratierte Ausstellung
mit Werken der Schüler*innen,
Wien, Juli 2011

Zeichenkurs,
Venedig, September 2011

Malerei und Zeichnung, eine
Ausstellung im Rahmen des Q202 – Rundgangs,
Wien, Werkstätte für Kunst und Kultur
April 2012

Urlaubs-Zeichenkurs in
San Marco di Castellabate (bei Capri, Italien)
Juli 2013

Ausstellung mit Werken im
Atelier Lise Binder, (Q202 – Rundgang)
Wien, April 2014

Mit Lise Binder als Kuratorin der Ausstellung:
“Intuitive Malerei”
Werkstätte für Kunst und Kultur,
Wien, Juni 2015

“Saturday ART # christmas” Ausstellung
im Theater: “Spektakel”,
Wien, Dezember 2017

Ausstellung Malerei:
Tagwerke und Nachtstücke,
Gemeinschaftsausstellung mit
Walburga Rauchenwald und
Renate Hofbauer im Atelier Lise Binder
(Q202 – Rundgang) April, 2018

Ausstellung: Open Call in der
KUNST-VHS Wien, 2020 – 2021

Amerlinghaus, 1979, Vienna
»Visual Points of View«

Frauencafé, 1997, Vienna
Institut Frauensache, centre for psychotherapy
and adult education for women, 1997, Vienna

Workshop for art and culture,
2002, Vienna

Galerie Kandinsky, 1998, Vienna

Institut Contacta, 2006, Vienna

Gallery Heinrich, 2007,Vienna

Workshop for art and culture,
„La Vie en Rose“,
2009, Vienna

Zeichenfabrik,
2010, Vienna

Amerlinghaus,
2010, Vienna
Solo Show

Exhibition: “work in progress”,
Exhibition curated by Lise Binder
with works by the students,
Vienna, July 2011

Drawing course,
Venice, September 2011

Painting and drawing, one
Exhibition as part of the Q202 tour,
Vienna, workshop for art and culture
April 2012

Vacation drawing course in
San Marco di Castellabate
(near Capri, Italy)
July 2013

Exhibition with works in
Atelier Lise Binder, (Q202 – tour)
Vienna, April 2014

With Lise Binder as curator
of the exhibition:
“Intuitive Painting”
Workshops for art and culture,
Vienna, June 2015

“Saturday ART # christmas”
Exhibition in the
theater: “Spectacle”,
Vienna, December 2017

Exhibition painting:
Day works and night pieces,
Joint exhibition with
Walburga Rauchwald and
Renate Hofbauer in the
Lise Binder studio,
(Q202 – Tour) April, 2018

Exhibition: Open Call in the
KUNST-VHS Vienna, 2020 – 2021

Amerlinghaus, 1979, Vienne
»Visuelle Standorte« (espaces isuels)
Frauencafé, 1995, Vienne

Institut Frauensache, (centre de psychothérapie
et de formation pour femmes), 1997, Vienne

Werkstätte für Kunst und Kultur,
(Ateliers d´Art et de Culture), 2002, Vienne

Exposition: “work in progress”,
Exposition organisée par Lise Binder
avec les œuvres des étudiants,
Vienne, juillet 2011

Cours de dessin,
Venise, septembre 2011
Peinture et dessin, un
Exposition dans le cadre de la tournée Q202,
Vienne, atelier d’art et de culture
avril 2012

Cours de dessin de vacances en
San Marco di Castellabate (près de Capri, Italie)
juillet 2013

Exposition avec des
œuvres en Atelier Lise Binder,
(Q202 – tournée) Vienne,
avril 2014

Avec Lise Binder
comme commissaire de
l’exposition: “Peinture intuitive”
Ateliers d’art et de culture, Vienne,
juin 2015
Exposition “Samedi ART # noël”
dans le théâtre: “Spectacle”,
Vienne, décembre 2017

Peinture d’exposition:
Œuvres de jour et pièces de nuit,
Exposition conjointe avec
Walburga Rauchwald et
Renate Hofbauer dans
l’atelier Lise Binder
(Q202 – Tournée) Avril 2018

Exposition: Appel ouvert dans le
KUNST-VHS Vienne, 2020-2021

Galerie Kandinsky, 1998, Vienne

Institut Contacta, 2006, Vienne

Gallery Heinrich, 2007, Vienne

Werkstätte für Kunst und Kultur,
(Ateliers d´Art et de Culture) 2009,
„La Vie en Rose“, 2009, Vienne

Zeichenfabrik, 2010, Vienne
(La Fabrique du Dessin, ateliers de dessin)

Amerlinghaus, 2010, Vienne
“Pictures of the State of the Art”
(Images sur l´Etat de l´Art)

Statements/ Statements/ Statements

Mit der Kunst – also mit meiner Kunst, ist es ähnlich wie mit dem Wetter, der Gruppendynamik, der Ehrlichkeit oder der Liebe:

Sie, die Kunst, ist immer da. Mal besser, mal schlechter, irgendwo entlang einer Linie zwischen Scheitern, Größenwahn und dem ruhenden Pol, dem beruhigenden einsamen Felsen, der der Brandung standhält.

Kunst hat auch mit Handwerk und künstlerischen Techniken etwas zu tun, wobei das auf keinen Fall das Wichtigste ist. Menschen, die sehr unsicher sind, klammern sich daran. Diesen Menschen kann ich nur die Erkenntnisbereitschaft wünschen, wie man irgendwie mutiger werden kann und etwas riskiert. Die kuschelige Komfortzone verlässt. Vielleicht zurück zur unrühmlichen Technik und zum Handwerk: Natürlich ist es etwas Gutes, diese jahrelang zu erweitern, zu verfeinern, diese auch weiterzugeben als auch in unerkannte Höhen vorzudringen, die niemals theoretisch, sondern nur und ausschließlich durch eigene Erfahrung und gezielte Neugierde möglich sind. Diese wird auch nicht annähernd niedergeschrieben, denn wem sollte man diese wertvollen Kostbarkeiten weitergeben? Also verschwindet sie in der Versenkung, ja die Konkurrenz schaut schon um die Ecke.

Aber, logischerweise, ist es nicht das, worauf es ankommt. Es auch nicht die Idee, auch nicht das Marketing (obwohl es mehr und mehr auf dem Vormarsch ist) sondern auf das Einzigartige, das im Persönlichen da ist, das aber auch gleichzeitig in der Gesellschaft schon angedeutet ist und nach einem Durchbruch verlangt. Weder eine Person allein, noch die Gesellschaft allein, genügen. Das Zusammenspiel ist notwendig.
Natürlich wird ein Bild oder auch ein Film und jedes andere Kunstwerk im Auge der Betrachter*in vollendet. Genau genommen ist ein Werk nie vollendet. Nicht einmal die bekanntesten und teuersten Werke sind es. Es ist auch das Werk nicht das Wesentliche, nein, es ist die Person. Die Werke sind so etwas wie Indizien. Brauchbar, aber nicht gleichermaßen wertvoll, wie die Persönlichkeit, die diese schafft. Warum die Kunst so wie das Wetter ist, kann schnell erklärt werden: Sie ist immer da, sie muss nur entdeckt werden, oft im Kleinen oder im weiten Horizont.
Warum die Kunst gleichermaßen wie die Gruppendynamik ist, das ergibt sich aus der Tatsache, dass Ehrlichkeit so verdammt schwer herzustellen ist, auch gegenüber den Menschen, die man gern hat… vor allem, wenn alles peinlich und gefährlich ist. (Siehe positive Testergebnisse).

Wieso ist Kunst wie Verliebtsein? Weil wir meistens am Anfang gar nicht so genau wissen, mit wem wir es zu tun haben, das stellt sich nach und nach erst heraus… Mit welcher Wirklichkeit haben wir es zu tun? Welche stellt sich als nachhaltig heraus? Wer oder was unterlag/ unterliegt einem manipulativen Trallala? Alles, was felsenfest in Stein gemeißelt ist, ist vielleicht nicht das, als was es erscheint! Glaubt nicht den Besten-Listen, dem Kunstmarkt, den Expert*innen! Macht euch selbst ein Bild! Stellt alles in Frage!

With art – i.e. with my art, it is similar to the weather, the group dynamics, the honesty or the love:

She, the art, is always there. Sometimes better, sometimes worse, somewhere along a line between failure, megalomania and the dormant pole, the soothing lonely rock that withstands the surf.
Art also has something to do with craftsmanship and artistic techniques, and that is by no means the most important thing. People who are very insecure are clinging to it. I can only wish these people the knowledge of how to somehow become bolder and risk something. The cuddly comfort zone leaves. Perhaps back to the inglorious technique and craftsmanship: Of course, it is a good thing to expand, refine them for years, to pass them on as well as to reach unrecognized heights that are never theoretical, but only and only possible through their own experience and targeted curiosity. This is not nearly written down, because to whom should these precious treasures be passed on? So it disappears into oblivion, yes the competition is already looking around the corner.
But, logically, it is not what matters. Nor is it the idea, nor the marketing (although it is more and more on the rise) but the uniqueness that is there in the personal, but which is also already hinted at in society and demands a breakthrough. Neither one person alone, nor society alone, suffices. That’swherethe interaction is necessary.
Of course, a picture or a film and any other work of art is completed in the eye of the viewer. Strictly speaking, a work is never completed. Not even the most famous and expensive works are. It is also the work not the essential, no, it is the person. The works are something of a circumstantial evidence. Useful, but not as valuable as the personality that creates it. Why art is like the weather can be explained quickly: it is always there, it just needs to be discovered,often in small things or in the wide horizon.
Why art is as much a result of group dynamics as it is, is due to the fact that honesty is so damn difficult to produce, even to the people you like… especially when everything is embarrassing and dangerous. (See positive test results).
Why is art like falling in love? Because we usually don’t know exactly who we are dealing with at the beginning, that turns out little by little… What is the reality? What does it turn out to be sustainable? Who or what was subject/ subjectto am manipulative trallala? Anything that is rock-solidly carved in stone may not be what it appears to be! Don’t believe the best lists, the art market, the experts! Make a picture of yourself! Questions everything!

Avec l’art – c’est-à-dire avec mon art, c’est similaire à la météo, la dynamique de groupe, l’honnêteté ou l’amour :
Elle, l’art, est toujours là. Parfois mieux, parfois pire, quelque part le long d’une ligne entre l’échec, la mégalomanie et le pôle de repos, le rocher solitaire apaisant qui résiste aux vagues.
L’art a aussi quelque chose à voir avec l’artisanat et les techniques artistiques, bien que ce ne soit en aucun cas la chose la plus importante. Les gens qui sont très incertains s’y accrochent. Je ne peux que souhaiter à ces gens de savoir comment, d’une manière ou d’une autre, on peut devenir plus courageux et prendre des risques. La zone de confort douillet quitte. Peut-être revenir à la technique sans gloire et à l’artisanat : bien sûr, il est bon de les étendre, de les affiner pendant des années, de les transmettre et de les repousser à des sommets inconnus qui ne sont jamais théoriquement possibles, mais uniquement grâce à sa propre expérience et à une curiosité ciblée. Celle-ci n’est pas non plus écrite à distance, car à qui devrait-on transmettre ces précieux trésors ? Alors elle disparaît dans l’oubli, et même la concurrence regarde déjà au coin de la rue.
Mais, logiquement, ce n’est pas ce qui compte. Ce n’est pas non plus l’idée, ni le marketing (bien qu’il soit de plus en plus en avance) mais l’unique qui est là dans le personnel, mais qui est en même temps déjà insinué dans la société et qui demande une percée. Ni une seule personne, ni la société seule ne suffisent. L’interaction est nécessaire.
Bien sûr, une image ou un film et toute autre œuvre d’art dans l’oeil des spectateurs sont accomplis. En fait, une œuvre n’est jamais achevée. Ce ne sont même pas les œuvres les plus connues et les plus chères. Ce n’est pas non plus l’œuvre qui est essentielle, non, c’est la personne. Les œuvres sont une sorte d’indices. Utilisable, mais pas aussi précieuse que la personnalité qui les crée. Pourquoi l’art est comme le temps peut être expliqué rapidement : il est toujours là, il suffit de le découvrir, souvent à petite échelle ou à l’horizon large.
Pourquoi l’art est autant que la dynamique de groupe, c’est parce que l’honnêteté est si difficile à faire, même envers les gens qu’on aime… surtout quand tout est embarrassant et dangereux. (Voir résultats positifs des tests).
Pourquoi l’art est-il comme être amoureux ? Parce que nous ne savons généralement pas vraiment au début à qui nous avons affaire, cela ne devient apparent que progressivement … À quelle réalité avons-nous affaire? Qu’est-ce qui s’avère durable ? Qui ou quoi a été / est soumis à un trallala manipulateur?
Tout ce qui est gravé dans la pierre n’est peut-être pas ce qu’il semble être! Ne croyez pas aux meilleures listes, au marché de l’art, aux experts! Faites votre propre image! Tout remettre en question!

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